Roll- und Falltechniken in der japanischen Kampfkunst

Mit Falltechniken (japanisch Ukemi) sind Rollen und Stürze gemeint. In der japanischen Kampfkunst werden die Falltechniken nicht für den Kampf, sondern fürs Training benötigt.

Wenn wir ein guter Trainingspartner sein wollen, dann muss der Trainingspartner bzw. die Trainingspartnerin die Technik korrekt an uns anwenden können, und dies bedingt auch Würfe. Damit wir uns dabei nicht verletzen, werden diese Fertigkeiten des Fallens benötigt.

Das Ziel der Rollen, wie zum Beispiel der Vorwärtsrolle über die Schulter (japanisch Zenpo Kaiten Ukemi), ist nicht, dass wir am Schluss wieder auf den Füssen stehen, sondern dass wir den Kopf nicht aufschlagen. Bei allen Rollen sollte der Kopf möglichst weit weg vom Boden bleiben und darf ihn auch im Training nie berühren. Schnell rollen ist einfach, nur wer langsam rollen kann, kann wirklich rollen.

Für die Praxis im Alltag sind die Fallübungen vorwärts und rückwärts am allerwichtigsten. Wer diese beherrscht, reduziert das Risiko, sich den Kopf bei einem Sturz zu verletzen, massgeblich.

Schulen, welche japanische Kampfkunst anbieten, findet man in der Liste Kampfsport Schulen der Region Zug.